Low Vision – Beratung

Unsere Augen sind für 80 % aller Wahrnehmungen zuständig. Leider verschlechtern sich alle Sinnesleistungen im Alter. Von der Alterssichtigkeit, die das Sehen in der Nähe ohne optische Korrektionsmittel oftmals stark einschränkt, ist jeder Mensch spätestens ab dem 50. Lebensjahr betroffen. Diese Funktionseinbussen wirken sich extrem nachteilig auf die Lebensqualität und die Bewältigung von Alltagssituationen aus.

Wenn die Brille alleine nicht mehr ausreicht, ist der nächste Schritt eine vergrössernde Sehhilfe. Das kann z.B. eine Lupe, eine Lupenbrille oder ein elektronisches Lesegerät sein. Aber nicht nur vergrössernde Sehhilfen können den Alltag erleichtern. Spezielle Filterbrillen oder kontraststeigernde Vorhänger, sogenannte Kantenfilter, helfen, Farben besser zu erkennen und gegen gefährliche UV-Strahlung und Blendung geschützt zu sein.

Die häufigste Ursache für schwere Einschränkungen des Sehvermögens bei Menschen über 50 Jahren ist die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD genannt. Die AMD ist eine chronische Netzhauterkrankung, bei der das zentrale Sehen verloren geht. In der Schweiz schätzt man die Zahl der Betroffenen auf ca. 60.000 Personen. Auch wenn man an einer AMD nicht erblindet, so schränkt die Krankheit doch das tägliche Leben und die Lebensqualität erheblich ein. Ich informiere Betroffene und deren Angehörige darüber, wie man einer AMD vorbeugen kann, wie sie sich bemerkbar macht und welche optischen Hilfsmittel den Alltag erleichtern, wenn eine Brille nicht mehr ausreicht

Gerne berate ich Sie und wähle mit Ihnen gemeinsam in aller Ruhe Ihr optimales Hilfsmittel aus.

 

Informationen zur AMD und weiteren Netzhauterkrankungen finden Sie auf:

www.retina.ch